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Am 24. Januar stimmte der Ausschuss für Umweltfragen,Volksgesundheit und Lebensmittelsicherheit (ENVI) über den Entwurf einesBerichts über den Vorschlag für eine Verordnung über Pflanzen, die mitbestimmten neuen genomischen Techniken gewonnen wurden, ab, zu dem fast 1200 Vorschläge eingereicht wurden.

Hier sind die von der Berichterstatterin Jessica Polfjärdvorgeschlagenen Kompromissänderungsanträge:

  • Eine restriktivere Definition von NGT 1 in Anhang 1 -Diese Einschränkungen erscheinen vernünftig und dürften die Forschung undEntwicklung dieser Technologien nicht bremsen.

 

  • Zusätzlich zu den wissenschaftlichen Kriterien dürfenNGT1 nicht absichtlich gegen Herbizide resistent sein und müssen mindestenseines der in Anhang III aufgeführten Nachhaltigkeitskriterien erfüllen (Ertrag,einschließlich Ertragsstabilität und Ertrag bei geringem Einsatz;Toleranz/Resistenz gegenüber biotischen Stressfaktoren, einschließlichPflanzenkrankheiten, die durch Nematoden, Pilze, Bakterien, Viren und andereSchädlinge verursacht werden); Toleranz/Resistenz gegenüber abiotischenStressfaktoren, einschließlich solcher, die durch den Klimawandel verursachtoder verschärft werden; effizientere Nutzung von Ressourcen wie Wasser undNährstoffen; Eigenschaften, die die Nachhaltigkeit von Lagerung, Verarbeitungund Vertrieb verbessern; verbesserte Qualität oder Ernährungseigenschaften;geringerer Bedarf an externen Betriebsmitteln wie Pflanzenschutzmitteln undDüngemitteln).

 

  • Das von der Berichterstatterin vorgeschlagene Paketbeinhaltete ein Verbot der Patentierbarkeit von NGTs sowie eine Aufforderung andie Kommission, eine Folgenabschätzung durchzuführen, um die Frage besserbeurteilen zu können.

 

  • Für den ökologischen Landbau wurde das Verbot derVerwendung von NGTs beibehalten, jedoch mit einer Toleranz für unbeabsichtigteKontaminationen und der Forderung nach einem Bericht an die Kommission siebenJahre nach Inkrafttreten, um das Verbot neu zu bewerten.

Die ENVI-Kommission sprach sich dafür aus, dass NGT1nicht absichtlich herbizidresistent sein dürfen und die oben genanntenNachhaltigkeitskriterien erfüllen müssen.

Die Kommission stimmte auch zu, dass es keine Patentegeben sollte.

– Keine Patente bis auf Weiteres;

– Keine NGTs für den ökologischen Landbau, eineEntscheidung, die in 7 Jahren überprüft werden soll;

– keine Möglichkeit für die Mitgliedsstaaten, den Anbauoder die Vermarktung von NGTs zu verhindern.

Die AREV begrüßt die Tatsache, dass nicht alleÄnderungsanträge bestimmter Fraktionen, die die GVO stark einschränken wollten,angenommen wurden und hofft, dass der Ausschuss für Landwirtschaft undländliche Entwicklung (COMAGRI) diesen konstruktiven Ansatz weiterverfolgenwird, indem er klar zwischen GVO und NTGs unterscheidet.