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Price Waterhouse Coopers präsentierte der interfraktionellen Arbeitsgruppe „Wein“ des Europäischen Parlaments eine Studie zur Bewertung der wirtschaftlichen Auswirkungen des europäischen Weinsektors. Die Ergebnisse unterstreichen den wichtigen Beitrag des Sektors zum BIP der Europäischen Union, der im Jahr 2022 rund 130 Milliarden Euro oder 0,8 % des gesamten BIP erreichen wird.
AREV begrüßt diesen Bericht, der die entscheidende Rolle des Weinsektors in ländlichen Gebieten Europas hervorhebt, der fast 3 Millionen Arbeitsplätze schafft und der Landflucht entgegenwirkt.

Die Studie unterstreicht die Bedeutung der Erhaltung dieses Sektors durch spezifische Maßnahmen und betont sein einzigartiges Wertschöpfungsmodell sowie seine kulturellen und ökologischen Besonderheiten. Die AREV und andere Weinorganisationen betonen übereinstimmend diese Notwendigkeit.

Der Bericht hebt auch die weltweite Führungsrolle der EU in der Weinproduktion und im Weinhandel hervor, mit einem Marktanteil von 62 % im Jahr 2022.
In sozioökonomischer Hinsicht sind europäische Weinberge um 37 % profitabler als andere Dauerkulturen und bieten gleichzeitig hochproduktive Arbeitsplätze. Wein ist auch ein wichtiger Motor des Tourismus und bringt den ländlichen Gebieten Einnahmen in Höhe von fast 15 Milliarden Euro. In fiskalischer Hinsicht trug der Sektor im Jahr 2022 52 Milliarden Euro bei, was seinen erheblichen Einfluss auf die öffentlichen Finanzen der EU unterstreicht.

Darüber hinaus spielen europäische Weinberge eine entscheidende Rolle bei der Erhaltung der Artenvielfalt, der Wasserbewirtschaftung und dem Brandschutz und tragen so zur ökologischen Nachhaltigkeit des Kontinents bei.

AREV freut sich, dass wir dank dieser dem Europäischen Parlament vorgelegten Studie die entscheidende Rolle des Weinsektors im europäischen Ökosystem nicht vergessen dürfen und fordert mehr Anerkennung und Schutz, um seine nachhaltige Entwicklung und seinen kontinuierlichen Beitrag zu Europa sicherzustellen.

Obwohl die AREV die Qualität dieses Berichts lobt, stellt sie die Zukunft des Weinbaus in Frage.
• Was passiert mit der Anpassung der Produktion an die Entwicklung des Konsums?
• Wie sieht es mit den Folgen des Klimawandels aus?
• Wie sieht es mit den Erwartungen der Verbraucher aus?
• Was passiert mit der öffentlichen Politik als Reaktion auf diese Fragen?

AREV fordert die Parlamentsparteien auf, die Bedeutung des Weinbergs und des Weins nicht zu vergessen, einem äußerst kulturellen, sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Produkt.

Die AREV kann nur Parteien, die behaupten, den Wein zu verteidigen, dazu einladen, ihre Positionen zu ihrer Vision für die Zukunft des Weinbaus klarzustellen. Schließlich ist es immer noch ein wichtiger Teil der Primärwirtschaft. (49,7 %)

Die AREV kann nur Parteien, die behaupten, den Wein zu verteidigen, dazu einladen, ihre Positionen zu ihrer Vision für die Zukunft des Weinbaus klarzustellen. Weil es immer noch ein wichtiger Teil der Primärwirtschaft ist. (49,7 %)

AREV hofft, dass die Kommission der Einrichtung einer hochrangigen Arbeitsgruppe so schnell wie möglich zustimmt. Es steht viel auf dem Spiel und die Kommission muss mit Fachleuten in diesem Sektor zusammenarbeiten.

Dieser Bericht bezieht sich auf den Wirtschaftsbeitrag
– BIP: Der Weinsektor trägt 130 Milliarden Euro zum BIP der EU bei, oder 0,8 % des gesamten BIP, was einen erheblichen Beitrag zur wirtschaftlichen Dynamik Europas darstellt.
– Beschäftigung: Mit 2,9 Millionen Arbeitsplätzen stellt der Sektor 1,4 % der Beschäftigung in der EU dar, was seine Rolle als Beschäftigungsmotor unterstreicht, insbesondere im Bausektor, wo er 20,3 % der Arbeitsplätze stellt.
– Steuern: Weinaktivitäten generieren 52 Milliarden Euro an Steuern, was 0,7 % der öffentlichen Ausgaben in der EU entspricht.

https://www.dropbox.com/scl/fi/ncx9j27g9lmhhgq3s3iap/Report-PwC-on-EU-wine-sector_full_032024.pdf?rlkey=aelif216678bjqyg9xt4tphdf&dl=0