Die AREV fordert von der Europäischen Kommission einen Außerordentlichen Haushalt für die dringende Wiederbelebung des Weinmarktes durch Covid-19

PRESSEMITTEILUNG
  • Der Präsident der Versammlung der Europäischen Weinbauregionen (AREV), Emiliano García-Page, hat ein Schreiben an Präsidentin Ursula von der Leyen gerichtet, in dem sie um Unterstützung angesichts der derzeitigen Krise im Sektor durch die COVID19 gebeten wird.
  • Neben einem Konjunkturprogramm schlug die AREV die Einsetzung einer hochrangigen Gruppe vor, die Maßnahmen vorschlagen soll, um zur Wiederbelebung des von der Pandemie betroffenen europäischen Weinsektors beizutragen.

Brüssel, 12. Juni 2020 – Die Versammlung der Europäischen Weinbauregionen (AREV) hat ein Schreiben an die Präsidentin des Europäischen Parlaments, Ursula von der Leyen, gerichtet, in dem sie angesichts der besorgniserregenden Situation durch COVID19 ein dringendes Konjunkturprogramm für den Weinsektor erwirken möchte.

Der Präsident der Versammlung der Europäischen Weinbauregionen (AREV), Emiliano García-Page Sánchez, hat der Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, im Namen der Regionen des Parlaments seine Besorgnis über die schwere Krise im Weinsektor aufgrund der COVID-Pandemie mitgeteilt19.

Mit dieser Erklärung erklärte er Ursula von der Leyen, dass die europäischen Weinanbaugebiete ein „reales und dringendes“ Konjunkturprogramm benötigen, das die doppelte Leistung des Weinsektors – wirtschaftlich und ökologisch – stärken kann. In diesem Zusammenhang hat die AREV die Europäische Kommission aufgefordert, den Weinmarkt dringend mit einem außerordentlichen Budget auszustatten, um diese Situation umzukehren, wie dies in anderen Sektoren, wie z. B. im Fleisch- und Milchsektor, geschehen ist.

Wie der Präsident der AREV in seinem Schreiben erklärte, werden die Konjunkturabschwächung und der Rückgang des Verbrauchs in den kommenden Monaten „die Situation noch verschlimmern“ und unterstreichen die Bedeutung des Weinsektors für die Wirtschaftliche Dynamik und seine starke Verbindung zu den europäischen Gebieten.

In diesem Zusammenhang hat die AREV der Kommission vorgeschlagen, eine hochrangige Gruppe für Wein einzusetzen, die sich aus Vertretern der Kommission, des Europäischen Parlaments und der Akteure des Sektors zusammensetzt, die unverzüglich zusammentreten und ihre Empfehlungen bis Ende September abgeben soll.

Die Aufgabe dieser Hochrangigen Gruppe wird darin bestehen, Maßnahmen vorzuschlagen, um „die Wiederbelebung des Weinsektors zu fördern und die nachhaltige Entwicklung der Weinanbaugebiete zu gewährleisten“.

Dringende Maßnahmen zur Wiederbelebung des Weinsektors

Erstenswird darauf hingewiesen, dass es notwendig sein wird, die geeigneten wirtschaftlichen Instrumente zu finden, die in den kommenden Monaten eingesetzt werden müssen, wie die Grüne Weinlese, die Aufrechterhaltung der Destillation und die Krisenlagerung über Ende 2020 hinaus; 2020 die Möglichkeit einer zusätzlichen Toleranz für die Montage der Jahrgänge.

Zweitenssollte die Hochrangige Gruppe eine Politik der „dynamischeren Absatzförderung auf dem internationalen und nationalen Markt“ und darüber unterstützen, wie der Beitrag des Weinsektors zur Entwicklung der Regionen, beispielsweise durch den Weintourismus, verbessert werden kann.

Die AREV ist davon überzeugt, dass eine hochrangige Gruppe geeignete Vorschläge für die Wiederbelebung des Weins und der europäischen Gebiete unterbreiten kann, und dies ist der Grund für das Schreiben des Präsidenten der AREV an den Präsidenten der Europäischen Kommission.


Die Vereinigung der Europäischen Weinbaugebiete mit Sitz in Brüssel, die in diesem Jahr ihren 32. Jahrestag seit ihrer Gründung feiert, besteht aus Regionen aus mehr als einem Dutzend Ländern, darunter Italien, Frankreich, Spanien, Deutschland und Portugal, die wichtigsten Weinerzeuger der Europäischen Union, die zusammen 45 Weinanbauflächen, 65 aus der Erzeugung, 57 aus dem Weltweiten Verbrauch und 70 der weltweiten Ausfuhren ausmachen.

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